Forstwirtschaft

Liebe Wanderfreunde,

im bundesdeutschen Waldgesetz von 1975 ist im Paragraphen 14 festgestellt: “Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist erlaubt.” 

Das Bundes- und Landeswaldgesetz schreibt allen Waldbesitzern die Bewirtschaftung ihres Waldes nach den Grundsätzen einer ordentlichen, nachhaltigen Forstwirtschaft vor. Dies soll sicherstellen, dass der Wald auch zukünftig ein wichtiger Umweltfaktor bleibt.

Die Waldbesitzer kennen die Bedeutung des Waldes für die Umwelt. Dies gilt insbesondere für die günstige Wirkung des Waldes für unser Klima, den Wasserhaushalt, den Boden, das Landschaftsbild und für die Erholung. 

Mit zunehmender Nutzung durch Erholungssuchende wird von diesen auch ein verantwortungsvoller Umgang mit der freien Natur erwartet. 

Das Betreten des Waldes geschieht allerdings auf eigene Gefahr. 

Der Wald bietet eine Vielfalt von Erlebnissen, die von immer mehr Menschen aktiv wahrgenommen werden, aber auch Spuren hinterlassen. 
Die Wanderwege sollten zum Schutz der Flora und Fauna des Waldes nicht verlassen werden. Gerade im Bereich der Randzone des Waldes, die man wegen ihrer ökologischen Bedeutung auch “Waldmantel” nennt, treten  oft nicht übersehende Schäden auf. Dieser “Waldmantel” ist aufgrund der vielfältigen ökologischen Nischen besonders artenreich und schutzbedürftig. 

Merke: Artenvielfalt ist die Basis ökologischer Stabilität!

Wer die Wanderwege verlässt, berührt die Eigendynamik und Selbstregulation des Waldes! 

Die Waldschutzgenossenschaft Osnabrück-Süd und das Forstamt Weser-Ems in Osnabrück bitten die Erholungssuchenden um einen verantwortungsvolleren Umgang mit der Ressource  Natur.

Ihre 
Waldschutzgenossenschaft Osnabrück-Süd