Orte

BAD IBURG

Königliche Wellness

Das erhabene Schloss, schon weit vor den Toren der Stadt gut sichtbar, ist bis heute das Wahrzeichen der Stadt. Viel Geschichte und Geschichten hat der Ort erlebt. Bereits Karl der Große fühlte sich angezogen und eroberte 772 die “Königsburg Iburg”.
Einige Jahrhunderte später, genau1668, wurde hier Sophie Charlotte geboren, die erste Königin Preußens und Großmutter Friedrichs des Großen. Über 600 Jahre lang residierten in Bad Iburg die Osnabrücker Fürstbischöfe. Der bis heute erhaltene, reich ausgestattete Rittersaal aus dem 17. Jh. ist ein exzellentes Beispiel perspektivisch gemalter Scheinarchitektur, das heute als letztes erhaltenes Exemplar nördlich der Alpen gilt und: Er ist Höhepunkt jeder Schlossbesichtigung.

Unterhalb des Schlosses ist für Naturfreunde der Waldkurpark mit Naturentdeckungspfad ein attraktives Ziel. Besonders aktive Wanderer und Naturliebhaber zieht es in die waldreiche Umgebung, um auf gut 200 Kilometern die markierten Wege zu erwandern oder das ausgebaute Radwegenetz per Pedale zu erkunden. Zahlreiche örtliche Rundwanderwege und beliebte überregionale Touren wie der Hermanns- und der Ahornweg führen durch diesen königlichen Kurort.

Gesundheitsurlauber und Kurgäste wissen die modernen Therapie- und Wellness-Einrichtungen Bad Iburgs zu schätzen. In den Kureinrichtungen wird nach der Gesundheitslehre bzw. den fünf Säulen der ganzheitlichen Therapie von Pfarrer Sebastian Kneipp behandelt. Dazu gehören die Anwendung von Wasser, ein ausgewogenes Maß an Bewegung, frische, vollwertige Ernährung, die Nutzung der natürlichen Wirkstoffe von Heilpflanzen sowie das Anstreben einer ausgeglichenen Lebensführung um Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen

Sehenswürdigkeiten
Schloss Iburg
Schlossmuseum
Charlottensee
historisches Forsthaus Freudenthal (heute Jagdschlösschen)
Uhrenmuseum
Heimatkundliches Museum Hof Averbeck
Kath. Kirche St. Nikolaus
Zeppelinstein
Burg Scheventorf
Kath. Kirche St. Jacobus

Hagen a.T.W.

Erholungsort im Osnabrücker Land

Hagen a.T.W. liegt im westlichen Teil des Teutoburger Waldes, 10 km südwestlich von Osnabrück. Die herrliche naturbelassene Landschaft in der geräumigen Talmulde und die waldreichen Berge machen den staatlich anerkannten Erholungsort zu einem beliebten Urlaubs- und Ausflugsziel. Ob auf Schusters Rappen, mit dem Rad oder zu Pferd: die Umgebung zu erkunden ist immer ein Erlebnis wert.

Der Ort wird von Wanderern besonders wegen seiner zahlreichen, ausgeprägten Wanderwege geschätzt, die durch die freie Feldmark vorbei an gepflegten Bauernhöfen mit den typischen niedersächsischen Fachwerkhäusern führen. Auch der weit über die Grenzen der Region hinaus bekannte Hermannsweg und der Ahornweg streifen den Erholungsort und bieten einige wunderschöne Ausblicke auf die schmucke Gemeinde in der Talmulde. Zahlreiche Freizeit- und Sporteinrichtungen und gut erhaltene Kulturdenkmäler, verbunden mit einer einladenden Gastronomie, versprechen einen erlebnisreichen und erholsamen Aufenthalt.

Zu einer Besonderheit gehören seit jeher die Kirschbäume, die aus Hagen a.T.W. das weithin bekannte ,,Kirschenhagen“ machen. Im Frühling, wenn die Kirschblüte einsetzt, erblühen um die 1.000 Bäume im strahlenden weiß.

Sehenswürdigkeiten:
Alte Kirche St. Martinus
Fachwerkhäuser entlang der Dorfstraße
Töpfereimuseum im alten Pfarrhaus
Dorfbrunnen
Landschaft am und um den Borgberg

Georgsmarienhütte

Stadt mit vielen Gesichtern

Georgsmarienhütte ist eingebettet in die hügelige Landschaft des Teutoburger Waldes. Große Waldgebiete auf den Höhenzügen, bäuerlich geprägte Tal-Lagen und ökologisch intakte Flussläufe zeichnen die abwechslungsreiche Landschaft aus. Als Stadtlandschaft lässt sich Georgsmarienhütte selbst auch am besten beschreiben: Mehrere, zum Teil sehr unterschiedliche Ortskerne machen das Besondere aus, da die Stadt als solche erst seit 1970 durch den Zusammenschluss einiger, bis dahin unabhängiger Gemeinden entstand.

Die jahrtausendealte Geschichte dieser Gemeinden kann sich zudem sehen lassen: Auf der mit Löß bedeckten Hochterrasse der Düte im Stadtteil Kloster Oesede wurde eine Klinge aus grauem Feuerstein gefunden. Sie stammt aus dem mittleren Abschnitt der Altsteinzeit, d. h. etwa um 37.000 v. Chr., und ist vermutlich der älteste vorgeschichtliche Fund des Osnabrücker Raumes.

Die Entstehung der eigentlichen Gemeinde Georgsmarienhütte im Jahr 1860, jetzt Stadtteil Alt-Georgsmarienhütte, ist untrennbar mit der Entstehung des Hüttenwerkes verbunden.1856 wurde das Werk durch den Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein auf dem Gebiet der Gemeinde Malbergen errichtet. Damit begann inmitten der Lebenswelt traditioneller Landgemeinden die Industrialisierung des bis dahin landwirtschaftlich geprägten Düteraumes.

Sehenswertes:
Hermannsturm
Varusturm
Bardenburg/Bardinghaushof
Die Krypta
Gedenkstein Hohe Linde
Klosterkirche St. Johann
Klosterpforte
Malberger Stollen
Wassertretstelle
Villa Stahmer

BAD LAER

Moderner Kurort

Das Sole-Heilbad Bad Laer ist umgeben von 3.500 Hektar Wald, Feldern und Wiesen: ein erholsames Wander- und Radwandergebiet am Fuße des Teutoburger Waldes. Bekannt ist Bad Laer für seine heilsame Natursole, die Vielfalt der Gesundheitsangebote und originelle Sehenswürdigkeiten. Die über 1.000jährige Geschichte des Ortes ist rund um die Kirche an den zentralen Plätzen wie Kirchhofsburg, Thieplatz und Paulbrink abzulesen.

Richtig in Schwung kommen Gäste im neuen Erlebnis-Kurpark. Beim Bewegungs-Parcour, der Balancierstrecke, im Garten der Sinne, im Wassertretbecken oder auf dem Barfußpfad finden Jung und Alt Anregung, Bewegung und Entspannung. Tief durchatmen heißt es im Sole-Inhalier-Pavillon: Hochprozentige Sole rieselt aus der Martinsquelle durch vier Meter hohe Wände aus Schwarzdornreisig. Bad Laers letzte offene Solequelle ist gleich nebenan: der Kolk.

Im Zentrum des Vitalbades Bad Laer steht das Kurmittelhaus SoleVital mit seinen verschiedenen Gesundheitsbereichen und dem Sole-Therapiebad: Es ist immer gleichmäßig 32 °C warm und bietet eine belebende 3,5%ige Sole mit ständiger Wasserperlung in den Sitz- und Liegemulden. Hier können Kur- und andere Gäste wunderbar entspannen.

Über 100 km Rad- und Wanderwege führen direkt ins Grüne – vorbei an schmucken Gehöften, Mühlen und durch blühende Heide. Der einmalig schöne Buchenwald am Blomberg bietet Schatten, wohltuende Ruhe und: eine einzigartige Bodenflora mit wilden Orchideen, Lerchensporn und Bärlauch im Frühling. Ihr verdankt der Blomberg (= Blumenberg) seinen Namen.

Sehenswürdigkeiten:
Historischer Ortskern
Erlebnis-Kurpark
Blomberg
Lehrbienenstand
Waldlehrpfad
Gesundheitszentrum
Kalvarienberg
Kurmittelhaus SoleVital
Sole-Freibad

BAD ROTHENFELDE

Sole, Salz und Sinnesfreuden

Gepflegte Parkanlagen mit Sonnen- und Schattenzonen, Wasserspiele und Brunnen zwischen üppigen Blumenbeeten – der lebendige Kern des Sole-Kurortes Bad Rothenfelde bildet ein harmonisches Ganzes, geprägt von der Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts. Moderne Kunstobjekte wie auf dem heristo-Kreisel in der Nähe des Kurzentrums setzen neue liebenswerte Akzente.

Der Kurpark erstreckt sich zwischen zwei Gradierwerken, die einen regelrechten Solenebel verströmen. Das Alte Gradierwerk aus dem Jahr 1778 prägt nicht nur optisch den Ortsmittelpunkt, hier pulsiert das Leben: Straßencafés laden zum Einkehren ein, Schaufenster locken zum Bummel, Parkbänke zum Pausieren und die Veranstaltungen im nahen Konzertgarten bieten Abwechslung für Augen und Ohren.

Seit Bestehen des Heilbades gehören Wandertouren zu dem erfolgreichen Kurkonzept von Bad Rothenfelde: Die ausgewiesenen Terrainkurwege im Kurpark und im nahen Kleinen Berg stammen aus den Anfängen des örtlichen Kurwesens. Dieses bis heute bestehende Wegenetz wurde für das Rehabilitationsprojekt GesundheitsPfade „Wanderherz“ optimiert: Nach sportwissenschaftlichen Richtlinien für ein ausgewogenes Herz-/Kreislauftraining durch ausgebildete Gesundheitswanderführer ausgewählt und bewertet, bieten sie für jeden Fitness- und Schwierigkeitsgrad ideale Wanderrouten.

Rund um den Kurort entdecken die Gäste eine Gegend voller Gegensätze. Nördlich des Ortes laden die Waldwanderwege im „Kleinen Berg“ zur gesunden Bewegung ein, südlich erfreut die Weite der ebenen Landschaften Ostwestfalens und des Münsterlandes das Auge.

Sehenswürdigkeiten:
Altes Gradierwerk
heristo-Kreisel
Dr. Bauer Heimatmuseum
Neues Gradierwerk
Rosengarten

DISSEN

Lebensmittelpunkt im Grünen

Dissen am Südhang des Teutoburger Waldes ist eine Stadt mit vielen Namen. Unter anderem ist Dissen „Apfelstadt“. Seit 2006 hat es sich der Ort zur Aufgabe gemacht, alte Apfelsorten zu rekultivieren. Auf den idyllischen Streuobstwiesen im ganzen Stadtgebiet wachsen mittlerweile rund 200 historische Apfelsorten mit insgesamt über 400 Apfelbäumen.

Nach einer aufwendigen Stadtsanierung erwachte auch das „alte“ Dissen zu neuem Leben. Der Ortskern mit dem historischen Kirchplatz, dem Karlsplatz und dem Rathaus, vielen alten Fachwerkgebäuden und winkeligen Gassen ist eine Attraktion für Liebhaber romantischer Altstädte. Die zu Dissen gehörenden Ortsteile locken mit eher ländlichem Ambiente und sind mit ihrer urwüchsigen niedersächsischen Bauernhauskultur absolut sehenswert.

Im Herzen des Natur- und Geoparks TERRA.vita im Teutoburger Wald gelegen, sind in Dissen Naturräume noch als solche erhalten. Vor allem im Frühling, wenn der Naturpark erblüht und sich in seiner ganzen Farbenpracht dem Wanderer präsentiert, zeigt sich Dissen mit Feldern von Lerchensporn und Bärlauch in voller Pracht, selbst das Bingelkraut – eine alte traditionelle Heilpflanze der Region – ist hier noch zu finden.

„Dissen skurril“ heißt das jährliche Stadtfest, ein echtes kulturelles Highlight: Künstlerische Events und tolle Bühnenshows mit heimischen Akteuren und professionellen Musikern geben dem Stadtfest seinen besonderen Charakter. Die innerörtlichen Schaufenster werden auf eine besondere Weise dekoriert: Die mit Spannung erwartete Prämierung zeichnet das am skurrilsten dekorierte Schaufenster aus.

Sehenswürdigkeiten
Historischer Kirchplatz
Karlsplatz
Rathaus
Fritz-Homann-Park
Regionales Umweltbildungszentrum Noller Schlucht
Kalksinterterrassen
Blauer See
Fernmeldeturm

HILTER A.T.W.

Schöne Umgebung mit viel Profil

Die reizvolle Hügellandschaft des Teutoburger Waldes prägt die Umgebung Hilters mit seinen rund 10.000 Einwohnern. Zahlreiche Wander- und Rundwanderwege führen vorbei an Wassermühlen und eröffnen erhebende Fernblicke durch die teilweise noch unberührte Hügellandschaft. Namen wie Borgloher Schweiz oder Hankenberger Sauerland verweisen auf die besondere Prägung dieser Landschaft.

Im Ortskern von Hilter ist das barocke Rathaus ein echtes Highlight. Im Jahr 1752 als Herrenhaus Hartman von Johann Conrad Schlaun erbaut, verweist es mit seinem ockergelben Anstrich auf den Abbau von Ockererde, das “Hilter Gold” im Hülsberg. Der Ockermarkt erinnert an diese alte Tradition und verwandelt den Ortskern alle zwei Jahre in eine große Festmeile mit buntem Veranstaltungsprogramm. Gleich neben dem Rathaus lädt der kleine Rathauspark mit zahlreichen schattenspendenden Bäumen zur Wanderpause ein.

Borgloh ist der älteste urkundlich erwähnte Ortsteil Hilters und beging schon im Jahr 1968 seine 900-Jahr-Feier. Das alte Borgloh wurde zur Zeit Karls des Großen als befestigter Meierhof angelegt, der jedoch vermutlich um das Jahr 1200 durch eine Feuersbrunst niederbrannte.

Der Ortsteil Wellendorf zeugt noch heute von der Besetzung des Ruhrgebietes durch die Franzosen in den 1920er Jahren. Plötzlich war die Borgloher Kohle wieder gefragt und „nährte“ auch die Wellendorfer Bevölkerung. Zum Dank wurde die katholische Kirche der Heiligen Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute, gewidmet.

Sehenswürdigkeiten:
Evangelisch-lutherische Johannes-der-Täufer-Kirche
Dorfkirche St. Pankratius
Wasserturm mit Aussichtsplattform
Kath. Kirche der Heiligen Barbara
Förderturm des Ernst-August-Schachtes

Wellingholzhausen

L(i)ebenswerte Dorfgemeinschaft

Wellingholzhausen, am Nordhang des Teutoburger Waldes gelegen, besteht aus neun einzelnen Bauerschaften. Seit der Verwaltungsreform 1972 gehört Wellingholzhausen zu Stadt Melle. Als der Name “Wellincholthusen” im Jahr 1160 erstmals urkundlich erwähnt wird, liegt die Besiedlung allerdings schon viele Jahrhunderte zurück. Erste Menschen lebten in dieser Region weit vor Christi Geburt, wie es archäologische Funde beweisen.

Die Gründung des Ortes Wellingholzhausens geht vermutlich zurück ins 8. oder 9. Jahrhundert. Die umliegenden Siedlungen (Peingdorf, Uhlenberg, Vessendorf) sind wohl bereits um 700 entstanden. Um das Jahr 800 herum wurde auf dem Meyerhof die erste Kirche erbaut.

Etwa 1 km südlich von Wellingholzhausen erhebt sich der Beutling bis zu einer Höhe von 220 m über dem Meeresspiegel. Diese, dem Hauptkamm des Teutoburger Waldes vorgelagerte Bergkuppe, überragt damit das Dorf um etwa 120m. Auf dem Gipfel des Bergs Beutling befindet sich der 30 Meter hohe Aussichtsturm “Beutling”. Es ist bereits der fünfte Turm der auf der Kuppe des Berges thront.

Sehenswürdigkeiten
Aussichtsturm auf dem Beutling
Bürgerpark
Dorfplatz vor der Kirche
Fachwerkhäuser im Ortskern